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Bau der Tuffanlage – Der Baufortschritt

Nach dem Ausheben kam Mineralbeton ( Schotter 0-16 mm oder 0-32 mm ) in die Baugrube, wurde verdichtet ( gerüttelt) mit Baustahlmatten 

( Eisen ) belegt und verdrahtet. Und dann wurde eine schöne Betonplatte mit ca. 4 % Gefälle nach Außen hin betoniert.  😊

Es wurden zwei Abflussrohre für die zwei geplanten Hochbeete einbetoniert, die das Abwasser der Pflanzbeete unter der Betonplatte in den Schotter abfließen lassen.

Fundament und Feuchtsperre

Für das Fundament wurden hier übrige Betonpflastersteine verwendet, da Tuff ein saugender Stein ist und nicht in der Feuchte liegen soll.

Auf die Pflastersteine kommt eine Dachpappe als Feuchtsperre. Diese gibt es beim Baustoffhandel auch in schmalen Bahnen in verschiedenen Breiten.

Die Tuffsteine werden nach Anlieferung von der Palette geholt und "geputzt". 

Da die Steine bei der Produktion nass gesägt werden, verkleben die Schnittflächen oft mit den Feinanteilen die in den "Löchern" der Tuffsteine sind. Entweder mit einer Drahtbürste, einem Drahtbesen oder mit einem Hochdruckreiniger.

Wobei ein Hochdruckreiniger 1. die Feinanteile nicht vollständig löst, und 2. zu hoher Wasserdruck kann feste Teil der Steine, z. Bsp. Ecken oder Kanten beschädigen.

Am allerbesten ist, erst abbürsten, dann den Rest mit Wasser ausspülen.

Wenn nach dem Verbau die Steine "bröseln" liegt es meist nicht daran, dass die Steine nicht frostbeständig sind, sondern daran, dass nicht alle Feinanteile aus den Löchern gelöst sind. Irgendwann eines Tages sind alle losen Feinanteile heraus gefallen.

Mit Begeisterung für das Projekt mach sogar Steine putzen Spaß.   


Die Tuffmauer wächst

Die Mauer wächst Stein für Stein in die Höhe. Die kunstvollen Bogenelemente sind schon gut zu erkennen. Auf den Werkbänken werden weitere Formteile für die Anlage vorbereitet.

Bögen und Nischen nehmen Form an

Schritt für Schritt entstehen die charakteristischen Formen unserer Tuffanlage.

Einblicke in die Bauarbeiten

Die Bilder dokumentieren den Aufbau unserer Gartenanlage – von den ersten Steinreihen bis zu den fertigen Mauern.

Baufortschritt unserer Tuffanlage

Reste und Verschnitt der Tuffsteine wurde hier ganz geschickt im Hochbeet entsorgt. 

Die wasserspeichernden Steine sind sogar ein guter Wurzelhalt für spätere Pflanzen.

 

Der Mörtel wird frisch im Betonmischer angerührt. Für die richtige Mischung achten wir genau auf die Materialangaben. Parallel wächst die gemauerte Ecke mit den ersten Pfeilern weiter.

Die Anlage bekommt ihren letzten Schliff

Mauern, Wege und Pflanzbereiche fügen sich nach und nach zum fertigen Gartenraum zusammen.

Zum Schluss kommt noch der finale Plattenbelag. Hier stilecht Porhyrplatten, ebenfalls aus einem Steinbruch aus Italien.

Für das perfekte mediterrane Feeling.

So sieht die fertige Tuffstein-Anlage im eigenen Garten aus. Sitzecken, Torbögen und Wege fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Ein schönes Beispiel dafür, was mit Tuffstein alles möglich ist.

Zu guter Letzt, noch ein paar gut gelaunte Gestaltungsmöglichkeiten:

Mit Pflanzen und persönlichen Lieblingsstücken wird aus der Tuffanlage ein ganz eigener Gartenraum. Die Bilder zeigen unser Bauprojekt; der geeignete Aufbau hängt von den Bedingungen vor Ort ab.

Es wurden zwei Abflussrohre für die zwei geplanten Hochbeete einbetoniert, die das Abwasser der Pflanzbeete unter der Betonplatte in den Schotter abfließen lassen. Dann wurde die erste Reihe der Tuffmauer mit (von einer anderen Baustelle übrig gebliebenen) Betonpflastersteinen gelegt. Mit Schnur, damit es einigermaßen gerade wird.

Und als Wassersperre wurde lose ein Bahn Dachpappe darauf gelegt